Fünf Euro für das Abschiedsgeschenk der Kollegin: Bin ich geizig?
Dilemma der Redaktion28. Oktober 2026· Stimm als Erste oder Erster ab
Von der Redaktion ausgedachte Geschichte, um die Diskussion anzustoßen, kein echter Erfahrungsbericht.
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Eine Kollegin aus einer anderen Abteilung geht in Rente. Ich sehe sie vor allem an der Kaffeemaschine. Eine Online-Sammlung macht die Runde, ohne Betrag. Ich gebe am ersten Tag fünf Euro, mit einem netten Gruß. Zwei Tage später schreibt die Organisatorin in die Gruppe unserer Etage: „Wir peilen zwanzig Euro pro Person an, damit es für ein E-Bike reicht.“ Und am Tag vor dem Ausstand: „Danke an alle, die mitgezogen haben. Manche waren etwas knapp, aber na ja.“ Jeder weiß, wer wie viel gegeben hat, die Sammlung zeigt die Beträge an. Ich habe ihr privat geantwortet, dass nichts angekündigt war, als ich gezahlt habe. Gelesen hat sie es, geantwortet nicht.
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Laut ihr hat sie das Geschenk ausgesucht, weil sie auf die ganze Etage gezählt hat, und am Ende fehlten sechzig Euro, die sie aus eigener Tasche gezahlt hat. Jeder in der Firma kenne den üblichen Betrag bei einem Ausstand. Und ihre Nachricht habe sich gegen niemanden bestimmten gerichtet: Wenn ich mich angesprochen fühle, wüsste ich es vielleicht selbst.
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