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Wer hat recht?

Über uns und so funktioniert’s

Letzte Aktualisierung: 16. Oktober 2026.

Dies ist eine Übersetzung; rechtlich maßgeblich ist die französische Fassung.

Wer wir sind

Wer hat recht? (auf Französisch Tort ou Raison) ist eine unabhängige Website, herausgegeben von Christelle Chocho, Einzelunternehmerin (siehe Impressum). Die Texte der Website und die Dilemmas der Redaktion werden von der Redaktion von Wer hat recht? geschrieben und verantwortet.

Die Idee ist einfach. Nach einem Streit braucht jeder mal eine Meinung von außen. Aber wenn man eine Freundin fragt, gibt sie einem oft recht, aus reiner Nettigkeit. Bei Wer hat recht? legst du beide Versionen auf den Tisch und holst dir eine breitere Meinung ein: von Freunden und Familie, von Fremden und sogar von einer KI.

So funktioniert’s

  • Du erzählst den Streit: deine Version und dann die der anderen Person. Die KI kann dir beim Umformulieren helfen, schlägt einen Titel vor und findet Details, an denen man jemanden erkennen könnte.
  • Nach einer Prüfung wird der Streit öffentlich auf der Website veröffentlicht: Alle Besucher können abstimmen. Du kannst den Link auch an Freunde und Familie schicken, per WhatsApp, SMS oder E-Mail.
  • Jeder wählt eins von fünf Urteilen: „Du hast recht“, „Du hast unrecht“, „Keiner hat unrecht“, „Alle haben unrecht“ oder „Da fehlen Infos“. Eine Stimme pro Person. Dazu kann man einen kurzen Kommentar schreiben, unter einem frei gewählten Spitznamen.
  • Du vergleichst die Meinung der Fremden, die deiner Freunde und Familie und das Urteil der KI. Wenn du lieber diskret bleibst, macht die Option „Nur Freunde und Familie“ den Streit nur für die Leute sichtbar, die den Link haben.
  • Mit deinem privaten Verwaltungslink kannst du jederzeit ein Update ergänzen, zum Beispiel „Wir haben uns wieder vertragen“, oder den Streit löschen.

Die Website ist kostenlos und verlangt kein Konto.

Woher kommen die Geschichten?

Die meisten Geschichten werden von Besuchern erzählt. Sie werden vor jeder öffentlichen Veröffentlichung anonymisiert und moderiert. Ob eine Geschichte stimmt, können wir nicht überprüfen: Wir lesen, was die erzählende Person schreibt, genau wie du.

Die übrigen sind Dilemmas der Redaktion. Das sind erfundene Geschichten, die sich die Redaktion nach alltäglichen Situationen ausgedacht hat, um die Diskussion anzustoßen. Sie tragen immer das Kennzeichen „Dilemma der Redaktion“. Wir stellen sie nie als echt erlebte Geschichten dar.

Wie die KI eingesetzt wird

Die Website nutzt Claude, ein KI-Modell des Unternehmens Anthropic. Es kommt an fünf Stellen zum Einsatz:

  • Umformulieren: den Text klarer und neutraler machen, wenn du das möchtest;
  • Anonymisieren: Namen, Orte und Details finden und entfernen, an denen man jemanden erkennen könnte;
  • einen Titel vorschlagen;
  • Moderieren: prüfen, ob ein Streit die Regeln einhält, bevor er öffentlich wird;
  • ein „Urteil der KI“ abgeben: eine Meinung, die getrennt angezeigt und klar als KI-Meinung gekennzeichnet ist.

Den vorgeschlagenen Text liest du immer selbst durch, und du kannst ihn vor dem Bestätigen frei ändern. An die KI wird nur der Text geschickt, nie deine IP-Adresse. Die Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Die Grenzen der KI

  • Sie kann sich irren, Humor oder Ironie falsch verstehen oder zu wenig differenzieren.
  • Sie kann ein Detail übersehen, an dem man jemanden erkennen kann: Dein eigenes Durchlesen bleibt unverzichtbar.
  • Sie kann bei der Moderation zu streng oder zu nachsichtig sein. Zweifelsfälle, angefochtene Entscheidungen und Meldungen werden von einem Menschen geprüft.
  • Ihr Urteil beruht nur auf dem Text. Beide Versionen stammen aber von derselben Person: Die andere Seite kennt die KI nur aus deinen Worten.
  • Sie ist weder Richterin noch Psychologin noch Anwältin. Ihr Urteil ist eine Meinung zum Spaß, wie die der anderen Abstimmenden.

Werbung und Reichweitenmessung

Wer hat recht? ist dank Werbung von Google AdSense kostenlos. Wenn du die Website zum ersten Mal besuchst, fragt dich das Einwilligungstool von Google nach deiner Wahl, gemäß dem europäischen Rahmenwerk TCF v2.2. Die Reichweitenmessung mit Google Analytics läuft erst nach deiner Zustimmung.

Die Werbung hat keinerlei Einfluss auf die Moderation oder die Urteile. Wir verkaufen deine Geschichten nicht. Deine Auswahl kannst du jederzeit über den Link „Cookies verwalten“ unten auf jeder Seite ändern.

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