Ein Klapphandy zum Wechsel aufs Gymnasium: Bin ich zu streng?
Dilemma der Redaktion28. Oktober 2026· Stimm als Erste oder Erster ab
Von der Redaktion ausgedachte Geschichte, um die Diskussion anzustoßen, kein echter Erfahrungsbericht.
Meine Version
Mein Sohn kommt in die fünfte Klasse aufs Gymnasium. Seit Monaten will er ein Smartphone, weil „alle eins haben“. Ich verstehe, dass er mich nach der Schule anrufen können muss, zumal er allein mit dem Bus fährt. Also habe ich ihm ein Klapphandy gekauft: Anrufe, SMS, ein Akku, der eine Woche hält, und das Schlangenspiel, das er am Ende geliebt hat. Das Smartphone gibt es in der achten Klasse, darüber reden wir dann. Er hat zwei Abende geweint und gesagt, er sei „der Einzige mit einem Opa-Handy“. Sein Vater findet, dass ich ihn von der WhatsApp-Gruppe der Klasse abschneide, in der alles organisiert wird.
Die Version der anderen Seite
Mein Sohn erklärt, dass Einladungen, vergessene Hausaufgaben und Witze alle über die Klassengruppe laufen. Ohne Smartphone erfährt er alles erst am nächsten Tag und fühlt sich ein bisschen außen vor. Sein Vater meint, ein Smartphone mit strengen Einstellungen und festen Zeiten wäre ein guter Kompromiss, statt eines Geräts, mit dem er gleich am ersten Schultag auffällt.
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