Fahrrad an einen Freund verkauft, zwei Wochen später kaputt: Zahle ich?
Dilemma der Redaktion28. Oktober 2026· Stimm als Erste oder Erster ab
Von der Redaktion ausgedachte Geschichte, um die Diskussion anzustoßen, kein echter Erfahrungsbericht.
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Ich habe mein altes Fahrrad für 150 Euro an einen Freund verkauft. Es lief super, am Tag davor bin ich noch damit zur Arbeit gefahren. Er hat eine Probefahrt gemacht, wir sind zusammen eine Runde durchs Viertel gefahren, er war begeistert. Zwei Wochen später schickt er mir ein Foto: Die Kette ist abgesprungen, und irgendwas am Tretlager macht komische Geräusche. Die Werkstatt will 80 Euro. Er bittet mich, die Hälfte zu zahlen, weil das Problem seiner Meinung nach „schon vorher da gewesen sein muss“. Ich habe ihm ein gebrauchtes Rad zum Freundschaftspreis verkauft und weiß überhaupt nicht, wie er es in diesen zwei Wochen gefahren ist.
Die Version der anderen Seite
Mein Freund erklärt, dass er nur ruhig in der Stadt herumgefahren ist. Die Werkstatt habe ihm gesagt, das Teil sei schon lange abgenutzt gewesen und einem aufmerksamen Auge wäre das aufgefallen. Er wirft mir nicht vor, gelogen zu haben, findet aber, dass man so eine böse Überraschung unter Freunden teilt. Er erinnert daran, dass er sofort gezahlt hat, ohne zu handeln.
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