Als Studentin 40 € fürs Hochzeitsgeschenk gegeben: Zu wenig?
Dilemma der Redaktion28. Oktober 2026· Stimm als Erste oder Erster ab
Von der Redaktion ausgedachte Geschichte, um die Diskussion anzustoßen, kein echter Erfahrungsbericht.
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Eine Freundin aus Kindertagen heiratet, und ich war total gerührt, eingeladen zu sein. Das Brautpaar hat eine Online-Sammlung für die Flitterwochen eingerichtet, mit einem Satz auf der Einladung: „Zur Orientierung: Die Gäste geben meistens um die 150 Euro.“ Ich bin Studentin, jobbe am Wochenende beim Bäcker und hatte schon Zug und Outfit bezahlt. Ich habe 40 Euro gegeben, dazu eine lange handgeschriebene Karte und ein Album mit unseren Kinderfotos, an dem ich ganze Abende gesessen habe. Am Hochzeitstag raunte mir die Trauzeugin zu: „Ach, du bist die mit den 40 Euro?“ Auf die Beträge hatte sie Zugriff. Ich habe mich den ganzen Abend winzig gefühlt.
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Die Trauzeugin erklärt, dass sie die Beträge gesehen hat, weil sie die Sammlung verwaltet hat, und dass ihr Satz eine einfache Frage war, kein Vorwurf. Die 150 Euro sollten den Gästen eine Orientierung geben, keine Pflicht sein. Aber bei den Kosten fürs Essen pro Gast hätte ein so kleiner Betrag ihrer Meinung nach ein kurzes erklärendes Wort ans Brautpaar verdient.
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